Der Barsoi ( Russischer Windhund )


Der Barsoi wird in Russland „Psovaja borzaja“ genannt, das Wort, von dem die Rasse bei uns ihren Namen

ableitet, bedeutet soviel wie „schnell oder flink“.

Als sehr großer, langhaariger Windhund, hebt sich die unverwechselbare und einzigartige Rasse von allen

anderen, bei uns vorkommenden Windhundrassen ab.


Geschichte

Schon im 15. Jahrhundert war der Barsoi im alten Russland so bekannt, dass es ein Gesetz gab, welches

Strafen für den Diebstahl dieser Hunde vorsah. Der Barsoi wurde für die Jagd auf Hasen, Füchse und sogar

Wölfe gezüchtet, und Zaren und Großfürsten haben sich um die Zucht verdient gemacht. Um 1900 galt der

Barsoi als das Sinnbild desWindhundes. Durch die russische Revolution und dem daraus resultierenden

Umbruch wurden Zucht und Haltung der Barsois im Ursprungsland stark eingeschränkt. Die Barsoizucht setzte

sich dann in anderen Ländern .


Kurze Rassebeschreibung:

Der Barsoi ist ein „Aristokrat“ vom Fang bis zur Rutenspitze. Die Ausgeglichenheit seiner Proportionen,

die Eleganz unddie Harmonie seiner Konturen und Bewegungen, verleiht seiner Gesamterscheinung

den unverkenn- und unverwechselbaren Adel.


Rüden erreichen eine Schulterhöhe von über 80 cm , Hündinnen hingegen von ca. 75 cm .

Die reiche und seidige Behaarung mit schöner Halskrause erscheint in verschiedenen Farben von rein weiß,

mit roten, grauen,schwarzen oder gestromten Platten bis zu einfarbig gemantelt. Ein sehr schmaler, aber langer

Kopf ohne Stirnabsatz (Stop), mit feinen nach hinten gefalteten Ohren wird von einem langen Hals getragen.

Der Körper ist im Verhältnis zur Größe des Hundes sehr schmal, der Rücken bogenförmig, die Brust ist sehr tief,

während der Bauch aufgezogen ist. Die langen gut gewinkelten und gut bemuskelten Läufe vollenden die

Gesamterscheinung des Barsois.


Sein Wesen zeichnet sich im allgemeinen durch seine vornehme Ruhe und Zurückhaltung sowie durch Sicherheit

und Unerschrockenheit aus. Als Jagdhund zeigt er ein gutes Auge, große Schnelligkeit, insbesondere auf kurzen

Strecken.



Der Barsoi ist kein Hund zum Weitergeben, die Entscheidung für diese Rasse 

sollte für ein ganzes Hundeleben sein !

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